Erste Schritte: Schritt 2 von 7

Welche Kursbewegung erwarte ich?
Limit-Orders ermöglichen es Ihnen aus dem Markt auszusteigen, in dem Moment indem ein durch Sie vorab festgelegtes Kursziel erreicht wird. Sofern Sie eine Short-Position bzw. einen Verkauf-Trade besitzen, kann eine Limit-Order ausschließlich unterhalb des Einstiegskurses platziert werden, da dieser Bereich die Profitzone darstellt. Ähnlich ist es, wenn Sie eine Long-Position bzw. einen Kauf-Trade besitzen; dann platzieren Sie Ihr Limit hingegen oberhalb des Einstiegskurses. Limit-Orders helfen Ihnen dabei, eine disziplinierte Handelsmethodik zu entwickeln und ermöglichen es Ihnen vom PC fernzubleiben, ohne den Markt fortwährend beobachten zu müssen.

Wie viel bin ich bereit zu riskieren?
Stoploss-Orders erlauben es Tradern im Falle eines Verlustes, einen Ausstiegspunkt zu benennen. Sofern Sie eine Short-Position bzw. einen Verkauf-Trade halten, wird eine Stoploss-Order ausschließlich oberhalb des Einstiegskurses platziert. Falls Sie hingegen eine Long-Position bzw. einen Kauf-Trade eines Währungspaares besitzen, wird eine Stoploss-Order jeweils unterhalb des Einstiegskurses platziert. Stoploss-Orders helfen Tradern dabei, ihr Risiko zu kontrollieren indem sie eventuelle Verluste begrenzen.

Wo genau werde ich mein Stopp (Stoploss) und Limit (Take Profit) platzieren?
Als allgemeine Faustregel sollten Stoploss-Orders näher als Limit-Orders am
 
Forex Trading in 7 Schritten:
1. Maximierung Ihrer Tools

2. Risikomanagement

3. Zwei Arten des Tradings


4. Die Basis der Technischen
Analyse

5. Die Anwendung der
Technischen Analyse


6. Fundamentales, das jeder
Trader wissen sollte


7. Psychologie des Tradings






Eröffnungskurs platziert werden. Folgt man dieser Regel, muss man grundsätzlich in weniger als 50% aller Transaktionen richtig liegen, um eine Einnahme erzielen zu können. Ein Trader der beispielsweise eine 30 Pips entfernte Stoploss-Order und eine 100 Pips entfernte Limit-Order platziert, muss in ca. 1/3 seiner Transaktionen richtig liegen, um folglich einen guten Gewinn zu erwirtschaften. Wo genau ein Trader sein Stopp und Limit platziert, hängt davon ab, mit welcher Risikobereitschaft er handelt und wie seine Handelsstrategie ausgelegt ist. Stoploss-Orders dürfen keinesfalls derart nahe am Eröffnungskurs platziert werden, dass normale Kursschwankungen die Position liquidieren können. Andererseits sollten aber auch Limit-Orders unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Marktvolatilität und der Zeitspanne in der eine Position gehandelt wird, eine realistische Gewinnerwartung mit sich bringen.


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